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 Betreff des Beitrags: Holzasche
BeitragVerfasst: Fr 16. Mär 2012, 15:36 
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Registriert: Fr 16. Mär 2012, 14:49
Beiträge: 2
Wohnort: Berlin
Hallo,

Hat jemand Erfahrungswerte bezüglich der Beimengung von Holzasche zur TP? Sollte/könnte man das machen? Wenn ja, wieviel?

Oder nimmt man die besser später zum Düngen?

Vielen dank schon mal für etwaige Anregungen...

goaphil


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzasche
BeitragVerfasst: Mo 25. Jun 2012, 09:37 
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Registriert: Mo 25. Jun 2012, 09:28
Beiträge: 5
Eventuell kann Asche ja auch als Ersatz für Urgesteinsmehl benutzt werden ?

laut Wikipedia enthält Asche ja ähnliche Inhaltsstoffe, wie Basalt und Diabas-Gesteinsmehl. Allerdings stehen dort keine Prozentangaben:
>> Asche besteht vor allem aus Oxiden und (Bi-)Karbonaten diverser Metalle, z. B. Al2O3, CaO, Fe2O3, MgO, MnO, P2O5, K2O, SiO2, Na2CO3, NaHCO3, etc.<<

Ich nehme an durch die geringe Größe, verhält es sich eventuell auch physikalisch ähnlich: gute Verteilbarkeit, Geruchs- und Nährstoffbindung ?

Besonders erfreulich find ich, daß auf wikipedia sogar ein Richtwert für die Ausbringung steht (ich hatte mal eine Holzpellet-Fachzeitschrift dazu befragt und die konnten keine Angaben machen):
>>Holzasche aus der Verbrennung von unbehandeltem Holz kann als Kalium-Dünger verwendet werden. Als Richtwert bei einer bedarfsgerechten Anwendung gelten maximal 3 Liter Asche pro 10 m2 Fläche im Jahr.<<



Hallo goaphil,

Erfahrungen habe ich keine bisher mit Holzasche, aber aus den o.g. Überlegungen würde ich es vorrangig einsetzen z.B. in der Güllebehandlung bei der Stickstoffbindung im Kompost und wenn dann noch genug Asche vorhanden ist, diese auf Flächen ausbringen die nicht mit Gülle oder Kompost gedüngt werden.

Hallo Marco,

In wie weit und für welchen Zweck hälst Du den Einsatz von Asche für sinnvoll ?


Schöne Grüße
Stefan


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 Betreff des Beitrags: Holzasche direkt, für Terra Preta-Kompost und zur Pilzbekämp
BeitragVerfasst: Do 28. Jun 2012, 14:41 
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Registriert: So 26. Sep 2010, 21:00
Beiträge: 107
Holzasche direkt, für Terra Preta-Kompost und zur Pilzbekämpfung
nicht für Gülle oder Mist

Hallo Stefan, hallo goaphil,

Asche ist auf jeden Fall interessant zur Mineralienversorgung, wie Stefan schreibt und die Dosierung mit max. 3 kg je 10m² klingt gut.
Asche ist kein Ersatz für Holzkohle, da es nur geringe Mengen an unverbrannter Kohle mit der wichtigen Porenstruktur enthält.

Anders als in Gesteinsmehl sind die Mineralstoffe in Asche leicht löslich. Asche ist damit stark basisch-alkalisch und man kann damit das Bodenleben oder einen Kompost abtöten, wenn man zuviel auf eine Stelle streut, ähnlich wie Branntkalk. Also vorsichtig dosieren und gut verteilen.

In Gülle und Mist sollte Asche eher nicht oder nur wenig eingebracht werden. Durch das anheben des pHs (basisch,alkalisch) treibt es den Ammoniak aus Gülle oder Mist (Ammonium-Stisckstoff). Die Asche sollte eher über einen nicht so stickstoffreichen Kompost oder direkt gut verteilt angewendet werden.
Das gleiche gilt übrigens für Gülle oder Mist und Kalk (ebenfalls basisch-alkalisch und leicht löslich). Die Bauern die Kalk als Einstreu verwenden oder sogar Kalk in die Gülle oder Mist hauen, vernichten ihren eigenen Stickstoffdünger und dürfen sich dann wieder Stickstoffdünger zukaufen.

Eine Lösung von Asche mit ph 9-10 ist übrigens wunderbar geeignet zum sprühen gegen Pilzerkrankungen. Speziell Braunfäule, Phytophthora beiTomaten und Kartoffeln kann man so gut kontrollieren. Ein ph-Wert über 9 auf dem Blatt für wenige Minuten reicht aus um Pilze zu verteiben und schadet den Pflanzen und dem Bodenleben nicht.

Gruß Marko
www.triaterra.de


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 Betreff des Beitrags: Re: Holzasche
BeitragVerfasst: Di 3. Jul 2012, 07:28 
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Registriert: Mo 25. Jun 2012, 09:28
Beiträge: 5
Danke Marko für die Antwort, schon wieder was dazugelernt über: Löslichkeit, ph-Wert und Austrieb von Amoniak. Hört das nie auf ? :)


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